Was nur mir gehört

Das feministische Kollektiv bite my tongue realisiert unter der Trägerschaft von Facetten der Kulturarbeit e.V. eine intermediale Theaterinstallation. Jetzt stehen die Aufführungstermine von „WAS NUR MIR GEHÖRT.“ fest.

Am Freitag, dem 26. Mai 2017 um 20 Uhr findet die Premiere der Theaterinstallation „WAS NUR MIR GEHÖRT.“ im Museum Kesselhaus Herzberge in Berlin-Lichtenberg statt. Es folgen insgesamt vier weitere Spieltermine am 27.+28 Mai und am 19.+20. Juni. Die intermediale Theaterinstallation verhandelt den Themenkomplex Liebe – Macht – Freiheit anhand einer Adaption von Henrik Ibsens Figur der Ellida aus „Die Frau vom Meer“.

„Meine Haut ist doppelt. Wenn ich sie abstreife ist dort noch eine weitere, die menschliche. Sie tut mir weh. Wenn du mich anfasst tut das weh. Fass mich nicht an// fass mich jetzt bitte bitte an.“

Das Künstler*innenkollektiv bite my tongue untersucht in „WAS NUR MIR GEHÖRT.“ verschiedene Konzeptionen von romantischen Beziehungen in Hinblick auf die ihnen inhärenten Machtstrukturen. Ein Fokus liegt dabei auf dem Umgang mit dem Körper: Der Körper als das Ureigene, das immer wieder in Besitz genommen wird. Im Mittelpunkt steht Ellida, die seit 150 Jahren auf einem Erdhügel haust und den Besucher*innen von ihrem vielbewegten Leben erzählt. Gefangen in einer Zwischenwelt ist sie dazu gezwungen, das Gewesene immer wieder zu reflektieren. Das Publikum folgt den Geistern aus Elllidas Vergangenheit durch das Kesselhaus und erlebt ein Wechselspiel zwischen Ellida und mehreren, sie kommentierenden Videoinstallationen. Der Theaterraum wird begehbar wie eine Ausstellung. Die Überlagerung von Video, Sound und Schauspiel fordert die Zuschauer*innen heraus und verlangt eine ständige Entscheidung von ihnen ab.


Informationen zu den Aufführungen:

  • 26. Mai / 27. Mai / 28. Mai / 19. Juni / 20. Juni // 20:00 Uhr
  • Museum Kesselhaus Herzberge, Herzbergstraße 79 (Haus 29), 10365 Berlin-Lichtenberg
  • 9 Euro, 5 Euro (ermäßigt); Reservierungen unter: info[at]bitemytongue.de

 

Einweihungsparty

Seit dem Sommersemester residiert der Studiengang Kulturarbeit im neuen Haus A (Annex 2) auf dem Campus. Am 04.Mai wird der Einzug vom gesamten Fachbereich 2 gefeiert. Nachdem um 16 Uhr ein paar Reden geschwungen und einige Gläser Sekt geschlürft wurden, steigt ab 17 Uhr die Party, die bis in die Nacht gehen soll. 

Wie man munkelt wird einiges aufgewartet; eine Professor*innen-Bar, viele alkoholische Getränke, ein zusammengetragenes Buffet, Studiengang-DJs… Alle, die sich beschweren, dass zu wenig auf dem Campus passiert, die sollten unbedingt nächsten Donnerstag dabei sein.

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In mühevoller Kleinarbeit haben wir html-Codes gegoogelt und Quelltexte zusammenkopiert um dann am Ende doch nur ein tolles Plugin auf unsere Seite aufzuspielen. Letztendlich kommt es ja auf das Ergebnis an: Wir haben jetzt endlich einen Newsletter!

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Das hört sich doch toll an, oder? Finden wir auch. Vereinsmitglieder sind schon eingetragen, alle anderen können sich ganz leicht auf die Verteilerliste über das Formular auf unserer Homepage setzen! Und wenn Du keine Mail mehr von uns bekommen möchtest, kannst du dich ganz leicht austragen.

Neue Veranstaltungsreihe: Mittendrin Kulturarbeit

Zum neuen Semster starten wir die Veranstaltungsreihe „Mittendrin Kulturarbeit“. Im Rahmen dieser Reihe laden wir zu Treffen und Workshops mit Kulturarbeit-Alumni zu unterschiedlichsten Themen ein.

Die erste Veranstaltung dieser Reihe findet am 21.03. um 18:30 Uhr in Kreuzberg statt. Zum Thema Alternative Kulturfinanzierung stellt sich das Start-Up MAKE- made by many vor, für das derzeit zwei Seelen aus unseren Reihen arbeiten. Im Anschluss gegen 20:00 Uhr möchten wir den Abend bei einem Getränk in einer nahen Bar ausklingen lassen. Eingeladen sind alle Interessierte (Vereinsmitglieder, Nicht-Mitglieder, Studierende, Lehrende, Freunde, Kollegen, Künstler*innen,…)

Wie bitten um Anmeldung via E-Mail bis 17.03.

Facelifting für die Homepage

Erst kürzlich mussten wir unsere Homepage auf eine neue Adresse überspielen. Danach war dann erstmal ein wenig Chaos auf unserer Seite angesagt; Links waren falsch und Seiten nicht mehr auffindbar. Außerdem sah alles nicht so toll aus.

Jetzt haben wir uns nochmal auf unseren Hosenboden gesetzt und ein neues Design aufgespielt. Wir finden das Ergebnis jetzt schon ziemlich schön und werden in der nächsten Zeit alles daran setzten, dass auch die Inhalte wieder glänzen können.

Neue Projektträgerschaft: Was nur mir gehört

Mit einer Förderzusage in der Tasche können wir nun heute frohen Mutes unser nächstes Projekt bekannt geben:
WAS NUR MIR GEHÖRT wird eine interdisziplinäre Theaterinstallation, in der Fragen nach Besitzansprüchen innerhalb von zwischenmenschlichen Beziehungen nachgegangen wird. Über Näheres werden wir nach und nach berichten.

Auf dem Foto sind zu sehen die Projektinitiatorinnen Stefanie, Pauline und Johanna sowie Tillmann aus dem Vereinsvorstand.

Damit begleiten wir erstmalig ein Alumniprojekt! =)
Wir freuen uns auf eine spannende Zusammenarbeit!
 

Arthur Engelbert geht in den Ruhestand

Nun ist es leider schon so weit. Die Zeit verflog ja wirklich wie im Flug. Arthur Engelbert beendet sein letztes Semester als Professor im Lehrgebiet Medientheorie und Praxis / Kunstwissenschaft. Wir sagen ADIEU und DANKE für spannende Seminare, lehrreiche Vorträge und viel Engagement für die Studierenden und den Studiengang!

Raumblühen präsentiert Projektdokumentation

Das Projekt Raumblühen belebt an drei Wochenenden einen leerstehenden Laden und einen angrenzenden Platz in Wittenberge. Dabei haben es die 5 angebenden Kulturarbeiter*innen geschafft viele unterschiedliche Menschen für ihr Projekt zu mobilisieren und zu begeistern.

Jetzt präsentieren sie ihre gedruckte Projektbroschüre, die wirklich sehr schick geworden ist. Bald werdet ihr sie hier einsehen können.

Projektbericht Raumblühen