KOSMOS CAMPUS

Spurensuche zur Militärgeschichte des Campus der Fachhochschule Potsdam.
Nach anderthalbjähriger Recherche präsentiert das Projektteam Kosmos Campus sowohl eine eindrucksvolle Ausstellung als auch einen spannenden Audiowalk über die Militärhistorie des Campus der FH Potsdam. In interdisziplinärer Zusammenarbeit mit dem Studiengang Archiv startete das Projekt im Jahr 2019 eine Spurensuche zur militärischen Geschichte des Campus im Stadtteil Bornstedt. Ziel war es, die Geschichten der Stationierten in der ehemaligen Kaserne auf dem Bornstedter Feld greifbar und sichtbar zu machen. Das Ergebnis: eine digitale Ausstellung und ein Audiowalk, der sich sehen lässt und man sich nicht entgehen lassen sollte.
Wir gratulieren dem Projektteam zur erfolgreichen und gelungenen Umsetzung ihres Projekts!

© Wilhelm Müller
© Wilhelm Müller

Projektgruppe spendet an Hilfsorganisationen

Nach erfolgreicher Crowdfunding-Kampagne und gelungener Veranstaltung spendete die Projektgruppe »Make News Not War« ihre restlichen Projektmittel zu gleichen Teilen an zwei gemeinnützige Vereine. Die Hilfsorganisationen Berliner Obdachlosenhilfe e.V. und Sea Watch e.V. erhielten dadurch jeweils 100,- Euro. Besonders in den jetzigen Krisenzeiten ist dies ein wichtiges Zeichen von Solidarität!

Die Projektgruppe »Make News Not War«.

MakeNewsNotWar

Erfolgreich wurde der Thementag »MakeNewsNotWar – Der Friedensjournalismus im Gespräch« am 21. Februar im Casino an der FH Potsdam durchgeführt.

MakeNewsNotWar – Der Friedensjournalismus im Gespräch

Der Thementag „MakeNewsNotWar – Der Friedensjournalismus im Gespräch“ hinterfragt die klassischen Formen der Kriegsberichterstattung und lädt zur eigenen Reflexion der Wahrnehmung von Nachrichten über kriegerische Auseinandersetzungen ein. Expertinnen & Experten aus der Praxis stellen das Modell des Friedensjournalismus vor und präsentieren, wie tragfähig es unter welchen Voraussetzungen funktioniert und welche Tendenzen es abzeichnet. Das Programm gliedert sich in drei Themenblöcke, welche durch interaktive Methoden ergänzt werden. Außerdem werden unterschiedliche Medien, beispielsweise Fotografien der fünf nominierten Arbeiten vom Deutschen Friedenspreis für Fotografie gezeigt. Die Veranstaltung richtet sich an alle jungen Heranwachsenden und Erwachsenen, die ihr eigenes Nachrichtenverhalten reflektieren und einen tieferen Einblick in die vielfältige journalistische Arbeit erhalten wollen. Jede*r ist herzlich eingeladen am 21. Februar 2020 um 11 Uhr live im Kulturzentrum Casino der Fachhochschule Potsdam dabei zu sein. Weitere Informationen zum Projekt und zum Programm gibt’s online auf der Veranstaltungsseite. Mit dabei sind unter anderem das International Peace Bureau Berlin, Die Anstalt (ZDF), Lemonaid und weitere…

Wann? 21. Februar 2020, Beginn 11.00 Uhr

Wo? Casino der FH Potsdam (Kiepenheuerallee 5, 14469 Potsdam)

Kosmos Campus auf den Spuren der Militärhistorie

Der Campus der FH Potsdam liegt im ehemals militärisch genutzten Bornstedter Feld, das heute zum zweitgrößten und am schnellsten wachsenden Potsdamer Stadtteil Bornstedt gehört. 

Anhand der Geschichte des Campus werden viele Facetten der Potsdamer Geschichte in Kriegs- und Friedenszeiten sichtbar. Acht Kulturarbeiterinnen aus dem 3. Semester haben es sich daher zum Ziel gesetzt, diese Historie sichtbar zu machen. Ein Teilprojekt wird den Alltag auf dem Campus anhand eines Audiowalks zu den einzelnen Gebäuden erlebbar zu machen. Als zentralen studentischen Vernetzungsort erforscht ein zweites Teilprojekt die Geschichte des Casinos und macht sie für alle Besucher*innen in Form einer Installation greifbar. Durch interdisziplinäre Zusammenarbeit mit dem Studiengang Archiv konnte eine eindimensionale Quellengrundlage geschaffen werden, welche künstlerisch sichtbar gemacht werden soll und Anspruch erhebt, zu Debatten anzuregen. 

Am 07.05.2020 findet die Vernissage um 17 Uhr im Casino der FH;P statt. 

Audiowalk: Den Campus hörend erkunden

Das Projektteilteam, das sich mit dem Audiowalk beschäftigt, möchte die Geschichte des Campus und dessen Bedeutung für die Gegenwart mithilfe eines Audiowalks vermitteln. Dabei sollen in einem Rundgang über den Campus die Geschichten der Gebäude anhand von Alltagsanekdoten vermittelt werden. Durch die Kombination von visuellen und auditiven Eindrücken können die Zuhörer*innen die Gebäude des Campus aus einem anderen Blickwinkel wahrnehmen. 

Das Casino: Treffpunkt der Studierenden 

Die Aufmerksamkeit des zweiten Teilprojektes beschäftigt sich mit dem sozialen Vernetzungspunkt unseres Campus: dem Casino. Als studentisches Kulturzentrum finden sich hier Studierende ein, um sich vom Studienalltag zu entspannen. Doch auch das Casino ist durch die militärische Nutzung im 20. Jahrhundert geprägt. Der Projektgruppe ist es ein besonderes Anliegen, nicht nur auf das Thema der Umnutzung aufmerksam zu machen, sondern auch zu Debatten im Rahmen einer künstlerischen Installation in den Räumlichkeiten des Casinos anzuregen.

Foto: Fachhochschule Potsdam, Archiv

Public Listening – mein minsk

Für das Projekt „mein minsk“ übernahmen wir in diesem Frühjahr die Täterschaft.

Das Terassenrestaurant Minsk im Logo der Projektgruppe.

Das Projekt „mein minsk“ beschäftigte sich mit dem ehemaligen Terrassenrestaurant Minsk auf dem Potsdamer Brauhausberg. Das zu DDR-Zeiten gebaute Restaurant galt bis zur Wende als überregionales Aushängeschild der Stadt. Nach der Wiedervereinigung wurde es noch einige Jahre weiterbetrieben, nun ist es aber nur noch eine Ruine. Seit 2011 wird diskutiert, ob das ostmoderne Bauwerk abgerissen oder erhalten werden soll. An dieser Diskussion beteiligten sich nicht nur Bürger*innen, sondern auch zahlreiche Initiativen.

Um den Erinnerungen an dieses geschichtsträchtige Gebäude nachzugehen, führte die Projektgruppe Interviews mit Menschen, die damals im Terrassenrestaurant Minsk gearbeitet haben, dort zu Gast waren oder einen anderen Bezug zu dem Gebäude haben.

Entstanden dabei ist ein Radiobeitrag, der am 20. Mai 2019 im frrapó (Freies Radio Potsdam) ausgestrahlt wurde. Am 24. Mai 2019 veranstaltete die Projektgruppe außerdem um 19.00 Uhr ein Public Listening im Rechenzentrum Potsdam.

Mein_Minsk_Web (2)
Mein_Minsk_Web (3)
Mein_Minsk_Web (4)
Mein_Minsk_Web (5)
Mein_Minsk_Web (9)
Mein_Minsk_Web (11)
Mein_Minsk_Web (13)
Mein_Minsk_Web (14)
Mein_Minsk_Web (15)

Fotos: © Benjamin Reissing

Das Projekt wurde großzügig durch die Stadt Potsdam gefördert.

Einladung zur Projektpräsentation: KA³ – Der Kulturarbeitsabsolvent*innenatlas

Im Rahmen eines Seminarprojektes haben Kulturarbeitsstudierende mit unserer Unterstützung einen digitalen Atlas erstellt, der zeigt, bei welchen Unternehmen und in welcher Funktion Absolven*tinnen des Studiengangs Kulturarbeit beruflich tätig sind.

Ziel des Atlanten ist die Sichtbarmachung von beruflichen Möglichkeiten und Perspektiven für Studierende und zukünftige Bewerber*ínnen.

Die Präsentation des Atlanten findet am 22. Januar, um 17:00 Uhr, im Raum A 003, statt. Alle sind herzlich dazu eingeladen.

Ausschnitt von Berlin des KA3.

Dreierlei Begegnung in heißer Projektphase

In den letzten Wochen haben wir an dem Festivalprogramm für den 25.-27. Mai 2018 gearbeitet und konnten Künstler*innen, wie beispielsweise das Trio „Ohne Zusätze“ und die Autorin Regina Scheer für einen Auftritt bei uns gewinnen. Wir freuen uns auch sehr, dass die Ausstellung „Flucht Gestern und Heute“ für das Wochenende in Kremmen gezeigt wird.

Außerdem stehen nun alle Veranstaltungsorte fest, die am Marktplatz und im Scheunenviertel von Kremmen liegen. Für junge Menschen ab 14 Jahren haben wir einen Workshop mit Temye Tesfu zum Thema Poetry Slam geplant, der am 5. Mai in Oranienburg stattfinden wird. Den Teilnehmer*innen bietet der Poetry Slam am Samstagnachmittag die Möglichkeit ihre eigenen Texte zu präsentieren, die Bühne steht aber auch anderen Slammer*innen zur Verfügung (bei Interesse gerne per Mail bei uns melden). 

 

Jetzt geht es darum das kulturelle Festival zu bewerben, wofür wir einen Flyer entworfen haben, auf Facebook über alle Neuigkeiten informieren und auch vor Ort Präsenz zeigen werden. Neben dem Studium ist für uns also viel zu tun und die Spannung steigt. Wird alles funktionieren, werden überhaupt Besucher*innen kommen? Wir geben auf jeden Fall alles, um ein tolles Wochenende voller Begegnungen zu schaffen.

Dreierlei Begegnung – Projekteam

Ausstellungsprojekt zu Hoffmann v. Fallersleben

Seine Lieder hat wahrscheinlich jeder schon einmal gehört. Sein Name hingegen ist wohl weitgehend unbekannt. Es geht um Hoffmann von Fallersleben. Aus der Feder des Komponisten stammen bekannten Kinderlieder wie beispielsweise „Der Kuckuck und der Esel“, „Alle Vöglein sind schon da“ und „Der Frühling hat sich eingestellt“.

Um die Person Hoffmann von Fallersleben und einige ausgewählte Werke geht es in dem zweiten Projekt, für das wir in diesem Jahr eine Partnerschaft übernommen haben. Anna und Jacob (beide  5. Semester) gestalten eine interaktive Ausstellung für Kinder im Grundschulalter. Dabei werden die acht Kinderlieder “Der Frühling hat sich eingestellt“, „Der Kuckuck und der Esel“, „Ein Männlein steht im Walde“, „Summ, Summ, Summ“, „Kuckuck, Kuckuck rufts aus dem Walde“, „Alle Vöglein sind schon da“, „Wer hat die schönsten Schäfchen“ und „Abend wird es wieder“ in der Ausstellung erfahrbar gemacht.

Die Ausstellung soll noch in diesem Frühjahr in der Grundschule Cambs (Mecklenburg) realisiert werden. Wir halten euch also auf dem Laufenden!